Werkzeugübernahme
Ihr Werkzeug, unsere Produktion: Wir übernehmen bestehende Spritzgießwerkzeuge von Ihrem bisherigen Lieferanten und integrieren sie nahtlos in unsere Fertigung – für einen reibungslosen Wechsel ohne Qualitätsverlust.
Lieferantenwechsel ohne Risiko
Ein Lieferantenwechsel im Spritzguss ist oft mit Unsicherheiten verbunden – Qualitätsschwankungen, Produktionsausfälle oder lange Anlaufzeiten.rnrnMit unserer strukturierten Werkzeugübernahme sorgen wir dafür, dass Ihre Serienproduktion ohne Unterbrechung weiterläuft – in gewohnter Qualität und zu planbaren Konditionen.rnrnBei Schröder + Heidler haben wir über drei Jahrzehnte Erfahrung in der Übernahme von Fremdwerkzeugen. Wir analysieren Ihre Werkzeuge im Detail, führen eine professionelle Bemusterung durch und stellen die Serienreife in unserer Produktion sicher. Dank eigenem Werkzeugbau können wir notwendige Anpassungen und Instandsetzungen direkt im Haus vornehmen.
- Unterbrechungsfreie Serienproduktion beim Lieferantenwechsel
- Umfassende Werkzeuganalyse und Zustandsbewertung vor Übernahme
- Professionelle Bemusterung mit vollständiger Dokumentation
- Werkzeuginstandsetzung und Optimierung im eigenen Werkzeugbau
- Ein fester Ansprechpartner für den gesamten Übernahmeprozess
Von A nach B kann ja jeder!
Eine Werkzeugübernahme bedeutet weit mehr als den physischen Umzug eines Spritzgießwerkzeugs. Jedes Werkzeug hat seine eigene Geschichte – Verschleißbilder, Prozessparameter und Besonderheiten, die wir systematisch erfassen und in unsere Fertigung übertragen. Durch unsere Erfahrung mit unterschiedlichsten Werkzeugkonzepten und Maschinentypen stellen wir sicher, dass Ihre Teile auch bei uns exakt die geforderte Qualität erreichen.
-
Systematische AnalysernrnVor jeder Übernahme prüfen wir den Werkzeugzustand, dokumentieren Verschleiß und definieren die notwendige Maßnahmen transparent und vor allem nachvollziehbar für Sie.
-
Schnelle IntegrationrnrnDank breitem Maschinenpark und flexiblen Aufspannmöglichkeiten integrieren wir Fremdwerkzeuge zügig in unsere Produktion. Natürlich auch bei abweichenden Werkzeugstandards.
-
Lückenlose DokumentationrnrnJeder Schritt der Übernahme wird dokumentiert. Beginnend bei der Erstbewertung über die Bemusterung bis hin zur Serienfreigabe. So behalten Sie jederzeit den Überblick.
Typische Gründe für eine Werkzeugübernahme
- rn t
- Lieferantenwechsel
rn
rnIhr bisheriger Lieferant liefert nicht mehr die gewünschte Qualität, Termintreue oder Flexibilität? Wir übernehmen Ihre Werkzeuge und sichern die nahtlose Weiterproduktion.rnrn rn
- rn t
- Insolvenz des Lieferanten
rn
rnWenn ein Zulieferer ausfällt, muss es schnell gehen. Wir reagieren kurzfristig, holen Ihre Werkzeuge ab und starten die Produktion – damit Ihre Lieferkette nicht abreisst.rnrn rn
- rn t
- Konsolidierung + Standortbündelung
rn
rnSie möchten mehrere Werkzeuge an einem Standort bündeln, um Logistik und Koordination zu vereinfachen? Wir übernehmen die Werkzeuge und liefern alles aus einer Hand.
Von der Anfrage bis zur laufenden Serie – unser Übernahmeprozess in drei Schritten.
Wir begleiten Sie vom ersten Gespräch bis zur stabilen Serienproduktion. Unser erprobter Ablauf sorgt für Planungssicherheit und minimiert das Risiko.
Werkzeuganalyse und Bewertung
Wir erfassen den Zustand Ihrer Werkzeuge, prüfen Verschleiß, Dokumentation und Kompatibilität mit unserem Maschinenpark und erstellen einen detaillierten Maßnahmenplan.
Instandsetzung und Bemusterung
Notwendige Reparaturen und Anpassungen führen wir im eigenen Werkzeugbau durch. Anschließend bemustern wir das Werkzeug auf unseren Maschinen und gleichen die Ergebnisse mit Ihren Spezifikationen ab.
Serienfreigabe und Produktion
Nach erfolgreicher Freigabe starten wir die Serienproduktion – mit stabilen Prozessen, dokumentierter Qualität und zuverlässiger Lieferung nach Ihren Vorgaben.
Warum eine Werkzeugübernahme mit Schröder + Heidler sinnvoll ist
Eigener Werkzeugbau, breiter Maschinenpark und jahrzehntelange Erfahrung mit Fremdwerkzeugen – bei uns ist Ihr Werkzeug in guten Händen.
Hauseigener Werkzeugbau
Reparaturen, Anpassungen und Optimierungen erledigen wir direkt im eigenen Werkzeugbau – ohne externe Dienstleister und ohne Zeitverlust.
Flexible Maschinenkapazität
Mit Schließkräften von 50 bis 400 Tonnen und verschiedenen Maschinentypen finden wir für nahezu jedes Fremdwerkzeug die passende Maschine.
Zertifizierte Qualität
Die gesamte Übernahme erfolgt nach den Standards unseres QM-Systems – zertifiziert nach ISO 9001:2015 und IATF 16949:2016. Ihre Teilequalität bleibt gesichert.
Baugruppenmontage inklusive
Nach der Werkzeugübernahme können wir Ihre Teile nicht nur fertigen, sondern auf Wunsch auch zu einbaufertigen Baugruppen montieren. Alles aus einer Hand, denn dafür stehen wir.
Häufige Fragen zur Werkzeugübernahme
Der erste Schritt ist die Eigentumsfrage: Wem gehört das Werkzeug, und wo steht es? Der zweite ist der Restbestand — davon hängt ab, wie viel Zeit für die Verlagerung bleibt. Rufen Sie uns an, sobald sich der Ausfall abzeichnet und nicht erst, wenn das Lager leer ist. Wir sagen Ihnen dann, was wir für eine Zustandsbewertung brauchen und wie der Ablauf aussieht.
Das regelt der Werkzeugvertrag. Üblich ist, dass der Auftraggeber das Werkzeug bezahlt und Eigentümer wird, während es beim Fertiger steht und dort gewartet wird. Im Insolvenzfall ist die Eigentumslage der erste Punkt, der zu klären ist — dafür brauchen Sie den Werkzeugvertrag und die Rechnung. Rechtliche Beratung dazu gehört in die Hände Ihres Anwalts, nicht in die eines Fertigers.
Werkzeugzeichnung oder Datenblatt mit den Aufspannmaßen · Bauteilzeichnung mit den geforderten Toleranzen · die zuletzt gefertigten Musterteile · die bisher gefahrenen Prozessparameter · Angaben zu Werkstoff und Farbe · Wartungshistorie und bekannte Verschleißstellen · die letzten Bemusterungsunterlagen · Restbestand und Jahresbedarf. Fehlt etwas davon, geht es trotzdem weiter — die Bewertung wird dann nur ungenauer.
In den meisten Fällen ja. Unser Maschinenpark deckt Schließkräfte von 50 bis 400 Tonnen ab. Abweichende Werkzeugnormalien oder Aufspannstandards sind kein Ausschlusskriterium — sie werden im eigenen Werkzeugbau angepasst. Ob und welcher Aufwand nötig ist, ergibt die Zustandsbewertung.
Ja. Eine Verlagerung der Fertigung an einen anderen Standort ist vorlagepflichtig und löst eine erneute Erstbemusterung aus — bei Automobilbauteilen nach PPAP oder dem PPF-Verfahren nach VDA-Band 2. Das planen wir von Anfang an mit ein, damit die Freigabe nicht am Ende zum Engpass wird.
Im besten Fall gar nicht. Entscheidend ist, wie früh die Übernahme beginnt und wie groß der Sicherheitsbestand ist. Deshalb ist das erste Gespräch der wichtigste Termin: Aus Werkzeugzustand, Restbestand und Bemusterungsaufwand ergibt sich ein realistischer Zeitplan — und der lässt sich nur dann einhalten, wenn er früh genug steht.
Lieferant ausgefallen? Rufen Sie an.
Bei einem Lieferantenausfall entscheidet der Vorlauf. Je früher wir den Werkzeugzustand und Ihren Restbestand kennen, desto eher lässt sich die Serie ohne Unterbrechung fortführen. Ein Anruf genügt für den Anfang — was wir für die Zustandsbewertung brauchen, steht in den häufigen Fragen oben. Werkzeugunterlagen und Zeichnungen können Sie an die E-Mail-Adresse unten anhängen; auf Wunsch senden wir Ihnen vorab eine Geheimhaltungsvereinbarung zu.